Aktuelles

Freitag, 13. März 2020. Voraussichtlich wird Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) in wenigen Augenblicken bekanntgeben, dass ab Montag die Schulen in Bayern geschlossen werden. Natürlich müssen wir uns diese Pressekonferenz ab 9 Uhr während des VWL-Unterrichts live über www.br24.de anschauen. Wir, die W13b und ich,  sind gespannt...

Der Themenbereich der Beteiligungsfinanzierung gehörte noch nie zu den Lieblingskapiteln der Schüler (mwd). Zu sehr ist es geprägt von abstrakten, teilweise ähnlich klingenden Fachbegriffen wie z. B. gezeichnetes Kapital, Nennwert, Kurswert, Agio, Gewinnrücklage oder Kapitalrücklage.

Der neue Lehrplan in Sozialwirtschaft und Recht (SWR) der Berufsoberschule 12 sieht eben diese Beteiligungsfinanzierung im Lernbereich 2 "Liquide Mittel für ein soziales Unternehmen beschaffen" vor. Natürlich wird dieses Thema im Sozialzweig "didaktisch reduziert" vermittelt, doch zwei Gründe haben mich bewogen, das Thema trotzdem etwas bewusster zu betrachten:

Die Passauer Neue Presse wurde neulich auf meine Erklehrvideos aufmerksam und stellte mich am 15.04.2020 in einem Portrait vor. Ein sehr gelungener Artikel (nicht mein Verdienst!). Vor allem freue ich mich, dass ein mir wichtiger Satz aufgenommen wurde.

Stellen Sie sich mal vor, Sie stellen sich mal vor und Ihnen wird dann diese Frage gestellt. Wie reagieren Sie? Geben Sie eine ehrliche Antwort ("Ehrlich währt am Längsten!") oder werden Sie nervös, da Sie mit dieser Frage überhaupt nicht gerechnet hatten oder werden Sie sogar unhöflich???

Der Lernbereich 2 im Fach "Sozialwirtschaft und Recht (SWR)" der 12. Klasse heißt "Für ein soziales Unternehmen Personal einstellen ..." und definiert als Kompetenzerwartung u.a. "Die Schülerinnen und Schüler bewerten Arbeitszeugnisse anhand ausgewählter Kriterien ... führen Vorstellungsgespräche ... und reflektieren ihre Gesprächsführung".

Einige Schülerinnen und Schüler der Klassen S12a und S12b dürften in der jüngeren Vergangenheit schon das eine oder andere Vorstellungsgespräch geführt haben, da nicht alle von ihnen noch die 13. Klassen besuchen wollen. Trotzdem hielt ich es für eine gute Gelegenheit, solche Gespräche vorzubereiten und zu üben.

Zugegeben: Manchmal triftet man im Unterricht etwas ab, greift spontan Themen auf, die nicht ganz im Fahrplan des Unterrichts liegen. Das halte ich für richtig - umso mehr, wenn dabei auch affektive Lernziele erreicht werden und Betroffenheit erzeugt wird.

So ergab es sich in einer SWR-Stunde zur Subsumtion am Beispiel der Nothilfe, dass wir uns fragten, wieviel Gewalt zur Verteidigung angewendet werden darf. Ich forderte die Schüler auf: Schreiben Sie bitte einen kurzen Text zu dieser Fragestellung. Gesagt - getan.

Besonders gut gefallen hat mir dieser Text von A. S., den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Die WES in Karlsruhe ist eine kaufmännische Berufsschule mit ca. 1500 Schülerinnen und Schülern und 80 Lehrkräften, an der seit vielen Jahren verstärkt digital gelehrt und gelernt wird. Vorangetrieben wurde und wird diese Entwicklung durch ein Team aus Schulleitung, Projektleiterin Saskia Ebel und acht weiteren Lehrkräften. Die Vision 4.0 heißt:

Nach den positiven Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern im vergangenen Schuljahr spendierte ich auch heuer diese Zutaten:

  • 20 Spaghetti
  • 1 Meter Klebeband
  • 1 Meter Bindfaden
  • 1 Schere (nur zum Schneiden)
  • 1 Marshmallow

Jedes Team aus 4 Mitgliedern hat nun 18 Minuten Zeit, mit den genannten Hilfsmitteln einen freistehenden Turm zu bauen, auf dessen Spitze der Marshmallow prangt. Das Team mit dem höchsten Turm gewinnt - ganz einfach.

Wozu der Schabernack?

Die fachpraktische Anleitung (fpA) soll den Schülern der elften Klasse der Fachoberschule Einblick in die berufliche Praxis geben. Dazu holen wir regelmäßig Praktiker in die Schule oder fahren zu Werksführungen, um dann die betriebliche Wirklichkeit mit der oft künstlichen Schulrealität vergleichen zu können. Im vergangenen Jahr zeigte eine Studie, dass ca. ein Viertel aller Auszubildenden ihre Ausbildung abbrechen. Die Ursachen dafür reichen von schlechter Bezahlung über Unzufriedenheit mit der Ausbildungsqualität bis hin zu falschen Vorstellungen über den Ausbildungsberuf. Schon vor Jahren legte uns die Beratungslehrkraft unserer Schule ans Herz, die Schüler bei der Studien- und Berufswahl zu unterstützen, indem wir ihnen in den Anleitungen Möglichkeiten an die Hand geben, mit denen sie ihre Stärken und Interessen herausfinden und sie sich über die dazu passenden Studiengänge und Ausbildungsberufe informieren können.

Was ist FC?

Worin unterscheidet sich FC vom Traditionellen Unterricht?

Warum Lernvideos?

Welche Vorteile haben Lernvideos gegenüber anderen Medien?

Feedback der Schüler

Was Schüler von FC halten. Hier sagen sie es.

Bildergalerie

Fotos aus den geflippten Klassenzimmern.

Sie möchten Ihren Unterricht flippen? Hier finden Sie Tipps und Anregungen. Viel Freude!

Flippen für Einsteiger

Wenn die Schüler die Inhalte über Videos lernen, was mach ich dann im Klassenzimmer?

Im Klassenzimmer

Sie möchten mehr über FC erfahren, andere Flipper finden? Hier sind Sie richtig.

Flipper/Links

Manche Lerninhalte lassen sich ganz spielerisch einüben und überprüfen.

Spiele

ARS: Schüler geben dem Lehrer Rückmeldungen. Mit diesen Systemen ist das kein Problem.

Audience Response Systeme

Die Apps, die ich bei meinem Flipped Classroom daheim oder im Unterricht nutze.

Otts Apps